Beschreibung
Als Danis Papa arbeitslos wird, ziehen kurz darauf komische Gestalten in die Wohnung ein: die Dosenmonster. Je mehr Papa trinkt, desto mehr fehlt ihm die Energie, sich um seinen Sohn zu kümmern - so sehr Dani sich auch bemüht, alleine schafft er es nicht, die Dosenmonster zu vertreiben. Zum Glück weiß Tante Julia, was zu tun ist. Das Buch zur Alkoholabhängigkeit soll als Türöffner für Gespräche dienen und Mut machen, den Dosenmonstern den Kampf anzusagen. Fachliche Ratschläge dazu gibt Psychologe Sören Kuitunen-Paul im Anschluss an die Bildergeschichte.
Stimmen & Rezensionen
Sonja Westphal lobt auf sensibelundstark.com, wie die Metapher der Dosenmonster die Sucht von der Person des Vaters trennt und dadurch Würde bewahrt sowie Stigmatisierung mindert; besonders positiv hebt sie die abschließenden Seiten hervor, die zum offenen Gespräch einladen und Kindern helfen, eigene Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten zu erkennen. Kritisch merkt sie an, dass die Darstellung eines arbeitslosen, biertrinkenden Vaters (Erstauflage 2019) inzwischen etwas veraltet wirkt und modernere Suchtmuster - etwa bei berufstätigen Müttern - nicht abbildet. Ihr Fazit: ein gelungenes, wertvolles Buch, das in keiner Kinderbibliothek fehlen sollte, auch für Kinder ohne eigene Sucht-Erfahrung in der Familie. „Es ist für ein Kind eine unzumutbare Aufgabe, gegen eine ganze Armee von Dosenmonstern anzugehen.“
sensibelundstark.com · 2025-02-16Bibliographische Angaben
- Verlag
- Mabuse-Verlag
- Erscheinungsjahr
- 2019
- Format
- Hardcover
- Seitenzahl
- 67 Seiten
- ISBN
- 9783863214418
Schlagworte
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