Beschreibung
Ein Junge, der stottert, fühlt sich nicht in der Lage, so zu kommunizieren, wie er es möchte -- die Worte bleiben stecken, und in der Schule hofft er, nichts sagen zu müssen. Erst als sein Vater ihn mit zum Fluss nimmt und ihm zeigt, dass seine Sprache wie das Wasser ist -- sprudelnd, aufwühlend, wirbelnd, herabstürzend --, findet er seine Stimme und seinen Mut wieder. Eine außergewöhnliche, brillant illustrierte Geschichte für Kinder und Erwachsene über die Kraft der Sprache.
Stimmen & Rezensionen
Sascha Wittmer beschreibt, wie ein stotternder Junge in der Metapher 'Ich bin wie der Fluss' die Sprache findet, um über sein Stottern zu sprechen, nachdem sein Vater ihn an einen Fluss mitgenommen hat, dessen Wasser sich 'sprudelt, wirbelt, gischtet, drängt vorwärts' -- genau wie der Junge spricht. Besonders würdigt er das mutige Nachwort des kanadischen Autors Jordan Scott, der von seinem eigenen Kampf gegen das Stottern erzählt, sowie die Verknüpfung von realem Autor und literarischer Figur, die das Buch zu einem Zeugnis macht, Stottern nicht als unnatürlich zu begreifen. Gelobt werden zudem Sydney Smiths oft undeutlich-schemenhafte Aquarelle, die spürbar machen, wie der Junge seine Umwelt erlebt. Fazit: ein mutiger Autor und kraftvolle Poesie in Worten und Bildern, die einfühlsam mit Stottern umgehen lässt -- sehr empfehlenswert.
AJuM (Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien) · 2021-09-07Bibliographische Angaben
- Verlag
- Aladin
- Erscheinungsjahr
- 2021
- Format
- Hardcover
- Seitenzahl
- 44 Seiten
- ISBN
- 9783848901975
- Illustration
- Sydney Smith
- Übersetzung
- Bernadette Ott
- Auszeichnungen
-
★ Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2022