Beschreibung
Als die Mutter des kleinen Pinguins eines Tages so laut schreit, dass ihr Kind buchstäblich auseinanderfliegt - der Kopf ins Weltall, der Körper ins Meer, die Flügel in den Dschungel -, macht sich der kleine Pinguin ganz allein auf die Suche nach seinen verlorenen Teilen. Am Ende sammelt die Mutter alles wieder ein, näht ihr Kind zusammen und entschuldigt sich. Ein poetisches Bilderbuch darüber, wie es sich für ein Kind anfühlt, wenn ein Elternteil vor Wut die Beherrschung verliert - und dass danach Versöhnung möglich ist.
Stimmen & Rezensionen
Die Jury würdigt, wie Jutta Bauer die Erfahrung einer erschrockenen Kinderseele durch eine weltumspannende Reise des in Einzelteile zerstreuten Pinguinkindes visualisiert. Gelobt werden die nuancenreichen Aquarellillustrationen im Zusammenspiel mit dem knappen Text aus Kinderperspektive. Das Ende - das Wiedereinsammeln und Zusammennähen durch die Mutter - wird als Symbol für Versöhnung und Trost gelesen, das aber zugleich eine 'Narbe' als Zeichen für die emotionale Tiefe der Erfahrung zurücklässt. „Der knappe Text aus der Sicht des Kindes begleitet die nuancenreichen Aquarellbilder.“
Jury des Deutschen Jugendliteraturpreises (Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.), Begründung zur Auszeichnung 2001 · 2001Bibliographische Angaben
- Verlag
- Beltz & Gelberg
- Erscheinungsjahr
- 2017
- Format
- Softcover
- Seitenzahl
- 36 Seiten
- ISBN
- 9783407761187
- Auszeichnungen
-
★ Deutscher Jugendliteraturpreis 2001