Beschreibung
Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen beinhalten meist multiple Zwangsgedanken und Zwangshandlungen und können sich als sehr komplex erweisen. Die Zwangssymptomatik stellt für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie auch für deren Bezugspersonen häufig eine extreme Belastung dar. In der Folge kann es zu starker Verzweiflung, zu Aggressionen sowie zu Beeinträchtigungen schulischer oder beruflicher Beziehungen sowie in Gleichaltrigen- oder auch Paarbeziehungen kommen. Der Leitfaden beschreibt praxisorientiert das diagnostische und therapeutische Vorgehen. Zunächst informiert der Band über den derzeitigen Stand der Forschung bezüglich der Symptomatik, Klassifikation, Epidemiologie, Differenzialdiagnose und Komorbidität, Pathogenese sowie des Verlaufs und der Therapie der Störung. Ausführlich werden Leitlinien zur Diagnostik und Verlaufskontrolle, zu Behandlungsindikationen und zur Therapie formuliert und ihre Umsetzung in die Praxis dargestellt.
Stimmen & Rezensionen
Prof. Dr. Michael Domes bewertet den Leitfaden auf socialnet.de positiv - er bündele kompakt den aktuellen Forschungsstand zu Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter. Der Rezensent empfiehlt das Werk Behandelnden und Studierenden, schlägt aber vor, die theoretische Perspektive durch praktische Erfahrungsberichte zu erweitern. „Der Leitfaden bündelt auf 166 Seiten kompakt den aktuellen Wissens- und Forschungsstand.“
socialnet.de (Prof. Dr. Michael Domes) · 2019-03-20Bibliographische Angaben
- Verlag
- Hogrefe
- Erscheinungsjahr
- 2018
- Format
- Softcover
- Seitenzahl
- 166 Seiten
- ISBN
- 9783801726454