Beschreibung
Akim rennt um sein Leben -- sein Dorf wurde von Soldaten überfallen. Er wird von seiner Familie getrennt, ihr Haus zerstört, eine unbekannte Frau nimmt sich seiner an. Dann aber kommen Soldaten und machen ihn zu ihrem Gefangenen. Irgendwann kann Akim fliehen: Er rennt und rennt, stößt im Gebirge auf andere Flüchtlinge, und gemeinsam gelingt es ihnen, den Grenzfluss zu überqueren und ein Flüchtlingslager auf der anderen Seite zu erreichen. Dort geschieht ein großes Wunder: Er findet seine Mutter. Ein skizzenhaftes Bilderbuch, das mit wenig Text, aber umso eindrücklicheren Bildern das Schicksal so vieler Kinder dieser Welt zeigt -- gewidmet der Mutter der Autorin, die während des Zweiten Weltkriegs selbst ein verlorenes Kind war.
Stimmen & Rezensionen
Die Rezensent*in bewertet das Buch als 'sehr empfehlenswert' und beschreibt, wie mit wenig Text, aber eindrucksvollen Bildern das Schicksal des kleinen Akim erzählt wird: Erst spielt er friedlich mit anderen Kindern, dann zerstören Schüsse und Raketeneinschläge sein Dorf, er verliert seine Familie und wird von Soldaten gefangen genommen, bevor ihm die Flucht über den Grenzfluss gelingt. Hervorgehoben wird, dass ein selten behandeltes, bedrückendes Thema aufgegriffen wird, für das angesichts von Krieg und Flucht besonderer Gesprächsbedarf besteht, und dass Amnesty International, PRO ASYL und der Flüchtlingsrat NRW das Buch empfehlen. Das gute Ende -- Akim findet seine Mutter im Flüchtlingslager wieder -- erleichtert Kindern die Auseinandersetzung mit dem Thema; empfohlen wird das Buch ab etwa neun Jahren, aber auch für Jugendliche und Erwachsene.
AJuM.de (htd) · 2010-01-01Bibliographische Angaben
- Verlag
- Moritz Verlag
- Erscheinungsjahr
- 2013
- Format
- Hardcover
- Seitenzahl
- 96 Seiten
- ISBN
- 9783895652684
- Übersetzung
- Tobias Scheffel