Beschreibung
Emil, der Junge in der Nussschale, bekommt manchmal kein Wort heraus. Dann bleibt er stumm, obwohl er sehr gut sprechen kann. Doch zu seinem Glück trifft Emil eine Zauberin, die ihm auf ihre ganz besondere Art hilft, seine Nussschale zu verlassen. Emil leidet unter einer Kommunikationsstörung, die als Mutismus bezeichnet wird. Aber das Buch wendet sich auch an Kinder mit kommunikativen Schwierigkeiten anderer Art: schüchterne Kinder, Kinder die stottern und sich als Außenseiter erleben, Kinder mit vielen Ängsten, hochsensible Kinder -- sie alle werden mit der Geschichte dazu ermutigt, sich etwas zuzutrauen und die eigenen Grenzen zu erweitern.
Stimmen & Rezensionen
Maike Kubitza lobt, wie treffend die Nussschale als Symbol für die Eingeschränktheit in Kommunikation und Bewegung beim Mutismus funktioniert: Emil verliert Familie und Zuhause zwar nicht, gerät aber durch die Begegnung mit anderen Kindern und Erwachsenen zunehmend in isolierende Angstsituationen. Positiv hervorgehoben wird, dass die ruhige, besonnene Zauberin Emil Halt und Sicherheit gibt, ihn auf dem Weg zur 'Heilung' begleitet und herausfordert, und dass er dabei auch den Angsthasi kennenlernt, der einen Knoten in den Ohren hat, um besser mit seiner Angst umzugehen -- so erfährt Emil, dass er mit seinen Ängsten nicht allein ist. Die Rezensentin berichtet auch von der positiven Resonanz ihrer eigenen Tochter beim gemeinsamen Lesen. Fazit: ein wahrer Schatz für ängstliche, schüchterne und mutistische Kinder und ihre Bezugspersonen.
Bücherhausen (Maike Kubitza) · 2016-08-16Bibliographische Angaben
- Verlag
- Iskopress
- Erscheinungsjahr
- 2013
- Format
- Softcover
- Seitenzahl
- 38 Seiten
- ISBN
- 9783894033675
Schlagworte
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