Beschreibung
Es gibt ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden. Dort muss man Wörter kaufen und schlucken, um sie aussprechen zu können. Der kleine Paul braucht dringend Wörter, um der hübschen Marie sein Herz zu öffnen -- aber wie soll er das machen, wenn er kein Geld hat? Eine poetische Geschichte ab 3 Jahren über den Wert der Liebe und der Sprache, voller intensiver Bildstimmungen.
Stimmen & Rezensionen
Lisa Barouk beschreibt, wie der junge Paul dringend Wörter braucht, um seiner Nachbarin Marie sein Herz zu öffnen, aber kein Geld dafür hat -- und wie die Geschichte lehrt, dass es nicht immer darauf ankommt, was gesagt wird, sondern wer es sagt und wie. Sie lobt die kreativen, einfallsreichen Illustrationen von Valeria Docampo, deren Stimmungen zwischen Mystik, Romantik und Melancholie changieren und teils eine düstere Grundstimmung durch rote und schwarz-grau-beige Töne erzeugen. Besonders hervorgehoben wird die zentrale Botschaft, dass Wörter nicht käuflich sind und keine Handelsware darstellen sollten -- das rege zum Nachdenken über den Wert von Kommunikation und freiem Gedankenaustausch an und fördere neben dem Sprachverständnis auch soziale Kompetenzen. Fazit: ein pädagogisch wertvolles Werk, das Kinder ermutigt, ihre eigenen Worte zu finden.
AJuM (Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien) · 2024-02-06Bibliographische Angaben
- Verlag
- mixtvision
- Erscheinungsjahr
- 2018
- Format
- Hardcover
- Seitenzahl
- 40 Seiten
- ISBN
- 9783939435266
- Illustration
- Valeria Docampo
- Übersetzung
- Anna Taube